Kinder Geschichten - Märchen

Kleine Geschichten für Kinder

Tritops stand wie jeden Morgen mit der Dämmerung auf. Die Tiere und die Pflanzen bei der Entfaltung ihrer natürlichen Lebensenergie zu beobachten löste in dem kleinen Dino eine Freude aus, die man nur schwer beschreiben kann.
Er tollte herum, schlug Purzelbäume und hätte am liebsten laut in die Welt gerufen wie froh er war.
Meist traf er auf seinen morgendlichen Spaziergängen einige seiner Freunde, die mit ihm durch den Wald zogen, um all die Wunder, die die Welt für sie bereit hielt gemeinsam zu entdecken. Heute morgen traf er als erstes auf seinen allerbesten Freund, Keilla den Frischling aus der Wildschweinrotte nebenan. Die Freude war wie jeden Morgen gross, und sie begannen augenblicklich diesen kostbaren Morgen mit ihrem Lieblingsspiel sich zu verstecken.
Heute war Tritops als Erster mit verstecken dran, Keilla steckte seinen dicken Wildschweinkopf in einen hohlen Baum und fing an zu zählen. Er war noch nicht bei 3 angelangt, da war der kleine Dino schon ausser Sichtweite und begann mit der Suche nach einem geeigneten Versteck.

Ha, gar nicht weit entfernt entdeckte er eine Höhle die er bis heute noch nie gesehen hatte.
Weit hinter sich hörte er 9,10, ich komme. Tritops rannte in die Höhle, jippie hier ist es so stockduster da wird mein Freund mich sicher nicht finden.
Die freude über dieses tolle, neue Versteck hielt noch an als er ein für ihn unbekanntes Geräusch
vernahm, er erschrak, unmöglich das Keilla ihn schon gefunden hatte. Dieses Geräusch musste einen anderen Ursprung haben.
Er lauschte angestrengt in die Stille. Da war es wieder hhrchpüh,hhrchpüh.
Nun gut als neugieriger, mutiger dino wollte er der Sache auf den Grund gehen. So neugierig und mutig er auch war, Tritops hielt es doch für besser erst Keilla zu holen damit sie beide zusammen den Ursprung der Laute herausfinden konnten.
Tritops gab sein Versteck auf und gemeinsam mit seinem Freund ging er tiefer in die Höhle.
Bald war es so dunkel das man den Huf nicht mehr vor den Augen sehen konnte. Das Geräusch aber wurde mit jedem Schritt tiefer in die Höhle lauter. Da sich die beiden mittlerweile weit in die Höhle gewagt hatten wurde ihnen ein wenig mulmig.
Egal dachte Tritops jetzt möchte ich wissen was hier los ist. Er hatte noch nicht ganz zu Ende gedacht als
er über etwas stolperte. es gab ein Krachen und Fluchen und über den Köpfen der beiden Freunde erschienen zwei grell flackernde Lichtblitze. Damit hatten sie nun wirklich nicht gerechnet.
In wilder Flucht hasteten sie dem Höhlenausgang entgegen.
Doch zu allem Unglück folgte ihnen, ein schwer atmendes ,schlurfendes Etwas. Am Ausgang der Höhle, bei Tageslicht und frischer Luft jedoch fassten die Flüchtenden neuen Mut. Sie warteten auf das was da kommen sollte.
Unglaublich, was da aus dem Dunkel der Höhle langsam ins Tageslicht kroch. Tritops erinnerte sich an eine Geschichte seines Grossvaters, dies musste ein Schnarchosaurus sein. Harmlose, freundliche Wesen die zufrieden mit einem Leben in einer dunklen Höhle waren. Tritops dachte sich, wenn der Schnarchosaurus schon einmal aus seiner Höhle war konnte man ihn möglicherweise davon überzeugen, das ein Leben mit Spiel, Spass und Abenteuer aufregender war, als das ganze Leben zu verschlafen.

Also forderten die Freunde den Schnarcho zum Fangen spielen auf. Du bist-Tritops stupste Keilla an und rannte los, lachend und johlend spielten sie. Beim Anblick von so viel Spass konnte selbst der verschlafene Schnarcho kaum an sich halten.
Schon nach kurzer Zeit wurden seine eingerosteten Bewegungen geschmeidiger, und auch seine Augen die sich aufgrund der ewigen Dunkelheit ins albinohafte verändert hatten strahlten voller Lebensfreude.
Welch ein Glück, das nun dank Tritops, ein fröhliches Leben begann.

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Eines Morgens wachte Tritops auf, seine Eltern schliefen noch. Langsam und verschlafen trottete er zu einem nahe gelegenen Bach und wusch sich den Schlaf aus den Augen. Gerade in dem Moment, wo er zu seinen Eltern zurückkehren wollte, hörte er ein merkwürdiges Geräusch.
Zuerst erschrak sich Tritops, doch dann siegte seine Neugier und er machte sich in die Richtung auf, aus der er das Geräusch vernahm.
Als Erstes sah er ein langes grünes Etwas. Dieses merkwürdige Etwas schlängelte sich über den Boden und gab zischelnde Geräusche von sich. So etwas hatte Tritops noch nie gesehen. Aber die Neugier war immer noch stärker als seine Angst und er schlich sich langsam an das Tier heran und fragte ganz leise: „Hey du, wer oder was bist du?“
Das merkwürdige Tier hob den Kopf und zischelte: „Ich bin hier im Wald die gefährlichste und giftigste Schlange. Komm mir nicht zu nahe, sonst beisse ich dich mit meinen Giftzähnen und du musst sterben!“
So etwas hatte Tritops noch nie gehört.Das war also eine Schlange. Als er noch ganz klein war, hatte ihm sein Vater erklärt, dass man sich vor manchen Tieren in Acht nehmen muss, auch wenn man meinte: Ich bin ja sowieso viel größer und stärker als du - und dummerweise dachte Tritops genau das.
Er sagte zu der Giftschlange: „Hör mal, ich möchte keinen Streit! Ich bin eh viel größer und stärker als du, also muss ich nicht Angst vor deinen Giftzähnen haben, sondern du solltest Angst vor meinen gewaltigen Dinokräften haben!“
Da Tritops noch klein war und noch nicht gelernt hatte, einenKampf zu vermeiden und mit Worten zu schlichten und die Schlange auch keinem Streit aus dem Wege ging, gab ein böses Wort das andere und auf einmal spürte der kleine Dino zwei kleine Stiche an seinem Bein.
Kurz darauf wurde ihm etwas schwindelig und als er sich umsah, war die Schlange verschwunden.
Tritops trottete langsam zu seinen Eltern zurück.
Auuf dem Weg zum Dinonest bekam er auch noch Kopfschmerzen und fühlte sich so schwach, dass er seinen Eltern nur noch vor die Füße plumpste. Die Eltern, die bis dahin geschlafen hatten, wachten sofort erschrocken auf. Da Tritops nun schon ohnmächtig war und nicht mehr sprechen konnte, wussten seine Eltern zuerst nicht, was mit ihm geschehen war. Dann aber entdeckten sie den Biss der Giftschlange.
Der Papa Triceratops rannte sofort los. Er wusste, was zu tun war. Er musste schnell die achtstachelige, vielfarbig schimmernde Zauberorchidee finden.
Zum Glück gab es im Dinowald viele Lichtungen, auf denen diese Zauberorchidee zu finden war.
Schnell buddelte er die Pflanzen samt Wurzeln aus.
Die Wurzeln mit der Blüte zerkaute der erwachsende Triceratops, bis sich in seinem Mund ein bitter-süßlicher Geschmack entwickelte.
Nun rannte er zu seinem Nest, wo die Mutter schon sehr besorgt wartete.
Tritops atmetet nur noch ganz flach und auch seinen Herzschlag konnte die Mama kaum noch ertasten.
Doch schon der erste Tropfen Dinospucke-Pflanzengemisch auf die Bisswunde geträufelt, liess bei Tritops eine Besserung erkennen. Sekund für Sekunde fühlte er sich besser und als seine Erinnerung zurückkehrte, nahm er sich für die Zukunft vor, wenn ihm einmal wieder etwas Fremdes begegnen sollte – lieber erst Mama und Papa fragen.
Denn die Erfahrung seiner Eltern hat ihm bei diesem schlimmen Abenteuer das Leben gerettet.

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Hier erscheinen in loser Reihenfolge lehrreiche Märchen und Gute-Nacht Geschichten.

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